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Definitionen

Tolle Worte - nur was bedeuten sie?

Nicht ganz so einfach, jemand kann "Facilitation" meinen und definiert das anders. Kennst du vielleicht, wenn jemand von einem "Brötchen" spricht. Bei dir heißt es Schrippe? Oder Semmel? Und bei dir ist es kross? Bei der nächsten Person weich und bei wem anderen definitiv ohne Körner. So ähnlich ist es bei manchen Begriffen auch. Deshalb eine kurze Definition zu einigen Begriffen, die das ganze hoffentlich leichter macht. 

Facilitation aka ermöglichende Prozessbegleitung

Facilitation ist eine Haltung. Wenn ich facilitiere versuche ich mein bestes im vorhinein einen "Raum" zu öffnen, wo wir offen sprechen können. Wenn ich den Raum öffnen gebe ich Regeln in die Gruppe, die für das was wir dann machen wollen wichtig sind (setting the room). Ich führe euch ein, wie wir gemeinsam arbeiten werden und was mir für die Zusammenarbeit wichtig ist. Danach schauen wir was passiert. :) Tatsächlich kann sich eine Gruppe gut regulieren mit klaren Bedingungen. Dazu kommen natürlich noch unterschiedliche Methoden, die partizipative und verschiedene Gruppenarbeit in den Vordergrund stellen. Ich gehe davon aus, dass die Expertise, die für die Erreichung der Ziele benötigt wird, im Raum ist. Das Ziel ist klar, aber wir arbeiten Ergebnissoffen. Dh. wir wollen zum Meer, aber wie wir dahin kommen, erarbeitet die Gruppe. Die Gruppe kann sich den Lieblingsweg raussuchen. I am here so you can find your way. Enjoy!

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Raum

Ja, Raum kennst Du sicherlich. Vielleicht bist Du sogar gerade in einem Raum. Was ich hier (meistens) im Rahmen von Facilitation als Raum bezeichne ist genauso der Ort wo wir sind und zusammenarbeiten. Wenn ich "den Raum öffne", will ich vorarbeiten um dann alle Menschen die dort sind, einzuladen mitzuarbeiten. Mitzuarbeiten, in dem Rahmen wie sie das aktuell können und wollen. Das bedeutet, je nachdem wo wir sind, finde ich Wege, dass allen möglichst der Weg frei ist sich zu beteiligen. Während das schwierig ist, gibt es doch die ein oder andere Möglichkeit auch ruhigeren Menschen das Beteiligen zu erleichtern. 

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Partizipation

Das ist das Ding, wo das Ziel ist, dass möglichst alle mitmachen können! Also, nicht ich halte einen Monolog und ihr hört zu und wir machen dann was ich sage, sondern es gibt Methoden und eine Haltung, damit alle sprechen können, wenn sie wollen und dann in den Rahmenbedingungen entschieden wird.

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Behinderung

Hi! Ja, ich nutze "Behinderung". Das Wort passt für mich, Du kannst gerne nutzen womit Du Dich wohl fühlst! Sagst Du lieber Beeinträchtigung? Kein Problem. Behinderung ist teilweise schwierig zu definieren, es gibt einfach so viele verschiedene Behinderungen. Es gibt sichtbare und unsichtbare. Es gibt welche die einen mehr oder weniger Einschränken, es gibt welche die werden schlimmer (durch Schübe) und es gibt welche mit denen wird man geboren und welche die kann man im laufe seines Lebens erwerben (das sind übrigens die meisten - ca. 99% (lt.XX). Wie jede Person mit Behinderung (der eigenen oder der von anderen Menschen) ist sehr unterschiedlich.

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Foto: DB AG

Gemeinsam etwas schaffen

Gemeinsam etwas zu schaffen bedeutet, miteinander in Bewegung zu kommen – Ideen zu teilen, Unterschiede wahrzunehmen und daraus etwas Neues entstehen zu lassen. Genau dabei helfen klare Worte. Wenn wir verstehen, was die andere Person meint, können wir wirklich zusammenarbeiten. Ob im Gespräch, im Workshop oder im Alltag: Eine gemeinsame Sprache ist oft der erste Schritt zu echtem Miteinander.

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